"Wie man sich bettet, so liegt man!", sagt man im Volksmund. Zu Recht, wie wir finden. Immerhin verbringen wir rund ein Drittel unseres Lebens im Bett. Es lässt sich nicht leugnen, dass die Qualität und Beschaffenheit unserer Matratze einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, ob wir gut schlafen oder nicht. Gesunder Schlaf ist wichtig. Nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche. Wer ausgeschlafen ist, ist belastbarer und geht ausgeglichener durchs Leben.


Körpergewicht

Das Gewicht und die Verteilung des Gewichtes ist ein wichtiges Kriterium bei der Matratzenauswahl. Eine Matratze sollte einerseits den Körper entlasten, andererseits Taille und Rücken optimal stützen. Die Schultern, das Becken und die Hüfte sollten bei einer richtigen Matratze tief einsinken können, sodass der Körper in Balance gehalten wird. Taille und Lendenwirbelsäule werden gestützt, Schulter und Becken entlastet.


Körpertyp

Es gibt unterschiedliche Körpertypen die beim Matratzenkauf berücksichtigt werden sollten. So kann jemand, der 80 kg wiegt 1,50 m oder auch 1,90 m groß sein. Die Punktbelastung auf der Matratze kann bei gleichem Körpergewicht deutlich unterschiedlich sein. Eine Einteilung nach Körpertyp kann bei der Auswahl der richtigen Matratze deshalb sehr hilfreich sein. Die verständlichste Körpertypen-Sprache ist die Einteilung nach dem Obst-Gemüse Prinzips. So trifft zum Beispiel ein Erdbeer-Typ meist für große Männer mit athletischem Körperbau und breiten Schultern zu. Die passende Matratze ist mit einer guten Schulterkomfortzone ausgestattet, sodass die Schulter tief einsinken und die Muskulatur ideal entspannen kann. Beim Apfel-Typ sind eher rundlich geformt Menschen gemeint die etwas mehr Oberkörpergewicht haben. Beine und Gesäß sind bei diesem Typ eher schlank. Eine geeignete Matratze für den Apfel-Typ sollte daher im Oberkörperbereich besser gestützt sein um den rundlichen Oberkörper optimal zu entlasten. Beim Karotten-Typ sind die eher schlanken Menschen gemeint bei denen der Hüft-, Brust- und Taillenumfang sich nicht großartig unterscheidet. Benötigt wird also eine Matratze bei der die Wirbelsäule perfekt entspannt wird. Zuletzt unterscheiden wir noch zwischen dem Birnen-Typ, das betrifft hauptsächlich Frauen mit einer besonders femininen Figur. Die Hüften sind hier weiblich rund und breiter als der Brustbereich. Ideal ist daher eine Matratze bei der das Becken tief einsinken kann.


Schlafposition

Seitenschläfer benötigen Matratzen mit einer ausgeprägten Schulter und Beckenzone.

Rückenschläfer benötigen eine Matratze mit möglichst vielen punktelastischen Elementen die eine optimale Wirbelsäulenentlastung bietet.


Alter

Im Alter fällt das Aufstehen aus einem niedrigeren Bett zunehmend schwerer. Die Auswahl einer etwas höheren Matratze kann daher das Aufstehen etwas erleichtern.


Matratzenbezug

Zur Ausstattung einer guten Matratze gehört ein passender Bezug. Ähnlich wie beim Kern gibt es den Bezug aus verschiedenen Materialien und Webarten, die dem Bezug unterschiedliche Eigenschaften verleihen. Dies wiederum hat Auswirkungen auf den Schlafkomfort. Egal für welchen Bezug Sie sich entscheiden, wenn Sie eine hygienische Schlafumgebung bevorzugen, sollten Sie in jedem Fall auf die Waschbarkeit des Bezuges achten.


Matratzentyp

Federkernmatratzen haben, wie der Name schon aussagt, einen Kern aus vielen einzelnen Stahlfedern. Das Matratzeninnere besteht meist aus Schaumstoff oder aus Naturprodukten. Damit man die Federn beim Liegen nicht spürt werden die Federn mit Filz oder Flies gehüllt. Bei einer Taschenfederkernmatratze sind die Federn noch zusätzlich einzeln in "Taschen" gepackt. Federkernmatratzen stützen den Körper sehr gut und sind dank der Lufträume zwischen den Federn sehr atmungsaktiv. Je höher die Federanzahl einer Matratze ist, desto anpassungsfähiger und punktelastischer ist die Matratze. Die Einteilung in Liegezonen sollte im Federkern erfolgen und nicht in der ummantelnden Polsterung.

Die Kaltschaummatratze ist absolut formstabil und punktelastisch und der Klassiker unter den Matratzen. Eine Kaltschaummatratze ist besonders belastbar und hat eine hohe Lebensdauer. Zudem ist sie besonders Pflegeleicht und die optimale Wahl für Allergiker. Je höher der jeweilige Matratzenkern ist, desto besser ist auch der Liegekomfort. Hochwertige Matratzen sind in 5, noch bessere in 7 Liegezonen unterteilt, die durch Einschnitte in den Schaum entstehen.

Gelschaummatratzen sind meist eine Kombination aus Viscoschaum und Gelkern. Die Oberfläche besteht meist aus Viscoschaum der den Körper perfekt einsinken lässt. Die Wirbelsäule wird durch den Gelkern gestützt sodass die Muskulatur perfekt entlastet werden kann. Druckpunkte werden optimal reduziert. Gelmatratzen eigenen sich besonders für anspruchsvolle Personen mit einem empfindlichen Rücken und einer sensiblen Muskulatur. Störende Druckstellen am Körper gibt es bei einer Gelmatratze nicht.


Benötigen Sie Hilfe

Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach einer passenden Matratze persönlich und kostenlos. Durch die genaue Anamnese im Vorfeld, konnten wir in den vergangenen Jahren vielen Kunden zu einem optimalen und genau auf sie abgestimmten Schlafkomfort verhelfen.


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